C'est la vie

Irrtum und Wahrheit

Transzendentale Meditation und Hr. Mahesh Prasad Varma, dem es widerfuhr, dass Er als Maharishi Mahesh Yogi bezeichnet wurde und wird.

 

 Oktober 2016

Guten Tag, grüß Gott,

Teil 1: Über die frühen Tagen von Mr. Mahesh in den USA kann man das Buch

"A hermit in the house", verfaßt von Frau Olson, lesen. Mr. Mahesh verbrachte einige Monate in ihrem Haus und Frau Olson berichtet darüber und zwa rnicht nur durch die rosa-rote Brille:

Sie berichtet ua, dass Er nach Vorträgen, die Er gehalten hatte, zu sagen pflegte:" Jeder ist eingeladen zur Initiation, zum Erlernen seiner Meditationstechnik  zu kommen; mindestens 2-mal jedoch kam Mr. Mahehs hinterher zu Herrn Olson und bat Ihn darum, dafür zu sorgen, dass diese oder jene Person nicht zur Initiation kommen könne. Das gibt einige Einblicke in sein Verhalten und seine Art Versprechen zu machen. Jeder/jede hieß bei Ihm nunmal nicht jeder/jede; nunja vielleicht konnte Er schlichtweg die englische Sprache nicht in einer verläßlichen Weise handhaben. (Na klar, wegen all der vielen "false friends", jenen mehr als 10 Zeitformen und einem Wortschatz, der ca doppelt so viele Wörter umfaßt wie die Deutsche Sprache, kann man die Englische Sprache nicht gerade als eine so ganz einfache Sprache bezeichnen.)

Lassen Sie uns nun Mr. Mahesh's eigene Geschichte darüber genauer ansehen wie er dereinst zu Swami Brahmanda Saraswati kam:                                                                                                                                                        Mr. Mahesh  erzählte  dazu Folgendes (Ich nacherzähle aus dem Gedächtnis so genau als möglich jene Geschichte, die mir im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses von Anfang März bis Anfang Mai 1973 in Playa La Antilla/Spanien, per Audio-oder auch Video-Band, gegeben wurde. Auch im Rahmen der TM-Lehrerfortbildungskurse in Brunnen, Weggis, Arosa - alle in der Schweiz -, Bad Kissingen, in der Nähe von Freyung, Bad Zwischenahn - alle in Deutschland - wurde jenes Band zum Teil abgespielt:                                                            

>> Ich besuchte gerne Personen, die im Rufe von Erleuchtetheit, Heiligkeit standen. Eines Tages berichtete mir ein Freund von Swami Brahmanda Saraswati und dass der ganz was Besonderes sei. Bei passender Gelegenheit suchte ich Swami Brahmanda Saraswati auf.. Es war schon tiefe Nacht als ich dort ankam. Ich fühlte, dass da Jemand saß, aber ich konnte wegen der nächtlichen Dunkelheit gar nichts sehen. Plötzlich spendete das Scheinwerferlicht eines Autos, das in so ca 1-2 km Entfernung vorbei fuhr, etwas Licht und das ermöglichte mir für einen kurzen Augenblick sein Gesicht zu sehen. In diesem Moment wusste ich, dass ich nun den Richtigen gefunden hatte.                                                                    Ich fragte Ihn, ob ich sein Schüler werden dürfe.                                                                                                                    Er antwortete: "Was machts Du derzeit so?"                                                                                                                        Ich antwortete, dass ich Physik studiere.                                                                                                                                   Er antwortete: "Mach besser erst mal dein Physikstudium fertig; dann darfst Du kommen."                          Ich fragte Ihn: "Wo werde ich Dich finden?"                                                                                                                         Er anwortete: "Du wirst mich so irgendwo hier herum finden."

Ich ging zurück und bemühte mich eifrig, mein Physikstudium erfolgreich abzuschließen; ich war so aufgeregt, dass es mir etwas Mühe bereitete.<<

(Im Internet, auf der homepage von Paul Mason - ich erwähne aus Gründen korrekten Zitierens - , fand ich ein Video, das Swami Brahmanda Saraswati als Shankaracharya von Jothir Math zeigt - "Guru Dev Shankaracharya Saraswati, Jai Guru Deva", Lucknow, April 1952, North India -                                                       In diesem Zusammenhang kann man einen Kommentar von Mr. Mahesh ziemlich am Anfang des Videos hören, in dem Er ihn als "Oberhaupt der Hindu Religion" - "head of hindu religion" - bezeichent und wenig später (ca zum Zeitpunkt "3 Minuten" jenes Videos) erzählt Er, wie Er zu Ihm gefunden habe. Mr. Mahesh sagt dabei, dass Er ihn anläßlich einer Prozession gesehen habe und in diesem Moment sofort gewußt habe, dass Er der richtige Guru für ihn sei.:"In one of the processions I happend to see Him und when I first saw Him I said ' Now,fine this is it'; that was the flash to me".                                                             Also, manchmal verzählte Mr. Mahesh die eine Geschichte, bei anderer Gelegenheit eine etwas andere. Nunja vielleicht erschien Ihm die erste Geschichte, die jenen ca 2000 angehenden TM-LehrerInnen präsentiert wurde, die damals auf jenem Kurs in Playa La Antilla waren, als klänge sie ziemlich "unwissenschaftlich" - was dazu führen könne, dass man ihn als hippie-artigen Esoterik-Freak betrachten würde - und dass es nicht so ganz passend wäre, diese Geschichte  einem allgmeinen Publikum zu erzählen.

Ich ziehe nun meine Schlußfolgerungen, aus jener "offiziellen" Geschichte, die im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses präsentiert worden war.)

Was besagt das?                                                                                                                                                                        Swami Brahmanda Saraswati gab Mr. Mahesh damals eine Art mündlichen Vertrag.                                 Swami Brahmanda Saraswati war damals noch nicht Shankaracharya des Nordens, dh Er hatte jenes Amt noch nicht inne.                                                                                                                                                                    Das war also eine verbale Übereinkunft zwischen dem Einsielder-Yogi (allenfalls noch dem Leiter des Swami Krishnanda Trust) Swami Brahmanda Saraswati und Mr. Mahesh. Als Mr. Mahesh dann sein Studium beendet hatte und machte Er sich auf den Weg zu Swami Brahmanda Saraswati. Nachem dieser zwischenzeitlich Shankaracharya des Nordens geworden war, war es nicht weiter schwierig Ihn zu finden, berichtete Mr. Mahesh in seinem "Vortrag". Swami Brahmanda Saraswati hielt sein, damals gegebenes, Versprechen gegenüber Mr. Mahesh. Betrachtet man  nun die Situation jenes mündlichen Vertrags, so kann man eigentlich nur davon ausgehen, dass Swami Brahmanda Saraswati sein Versprechen gegnüber Mr. Mahesh neben seinen Aufgaben als Shanakracharya erfüllte. Er hatte Ihn nicht als Shankaracharya hochoffiziell als Schüler angenommen, da Mr. Mahesh Ihn schließlich vorher darum gebeten hatte. Wieso auch hätte Swami Brahmanda Saraswati nicht in d er Lage sein sollen, sein Versprechen auf diese Weise "nebenher" einzulösen?                                                                                                  Man kann sich dazu vorstellen, dass eine Privatperson irgendwelchen Leuten Mathematik-Unterricht gibt und dass Er, später dann, ordentlicher Universitätsprofessor geworden wäre. Nunja, vielleicht gestattet Er ja in Übereinstimmungen mit den dazu geltenden Regeln der Universität, dass seine früheren SchülerInnen an seinen Vorlesungen als Gasthörer teilhaben dürfen. Aber seine Gasthörer - die ja evtl dem Professor/der Professorin  ehrenamtlicherweise beim Tafelputzen, beim Erstellen eines Skriptums der Vorlesung, beim Zusammensuchen von Literatur - aus Freundschaft oder auch Spaß oä - helfen, können per deren Vorlesungsbesuch uä keinen akademischen Grad erwerben; sie haben es allenfalls für sich selber aus Spaß an der Mathematik gerlernt, aber nicht um daraus einen Beruf zu machen. 

Es ist zumindest so wie folgender Unterschied: Jemand kauft für private Zwecke eine CD, zB der Beatles, Damit erwarb jene Person aber noch lange keine Erlaubnis diese CD einem öffentliches Publikum - wie es jemand macht, der die Gäste seines Restaurants damit unterhalten möchte - zu präsentieren.

Solcherart war die Beziehung des Mr. Mahesh Varma gegenüber Swami Brahmanda Saraswati; das war keine Sache zwischen der Shankaracharya Tradition und Mr. Mahesh. Dieses läßt sich den Erzählungen /Berichten des Mr. Mahesh klar entnehmen; es sind einfache Schlußfolgerungen. Es könnte allenfalls noch eine Angelegenheit des Swami Krishnanand Trusts - dessen Vorsitzender Swami Brahmanda Saraswati damals gewesen war, als Mr. Mahesh Ihn erstmals um ca 1938 getroffen und gefragt hatte, ob Er sein Schüler werden dürfe - gewesen sein; aber auch das läßt sich aus den Berichten des Mr. Mahesh nicht entnehmen.


Andererseits gibt es da noch Mr. Mahesh's eigenen Bericht über das Entstehen der TM-Bewegung und einen Erklärungsbedarf bzw meine Erklärung dazu:          

Dieser Bericht hier schon mal in Kürze:

Mr. Mahesh war nach dem unerwartet frühen, plötzlichen Tod von Swami Brahmananda Saraswati nach Uttar Kashi (eine wenig bedeutende Kleinstadt im Gangestal; lt. dem Reiseführer über Indien von Baedeker, hat sie eine geringe Bedeutung im Bereich des Trekkings, um vergessene, verlorene ogl Ausrüstungsgegenstände und auch "TrekkerInnen"-Proviant erwerben zu können) gegangen. Dort habe Er seine Zeit mit Meditation verbracht. Er habe einen älteren Sadhu dort kennengerlernt, bei der Er sich "wohl" gefühlt habe ("I felt good with Him"); sie wären so abundzu zusammengesessen und jeder hätte so für sich meditiert. Nach so 2 Jahren wäre Ihm dann mal plötzlich einfach so der Gedanke "Rameshwaram" gekommen. Und dann wäre Er immer wieder so, aber keinesfalls dauernd, gekommen; einfach so. Nun, nachdem es sein Verständnis gewesen sei, dass richtige Yogis dauernd im Samadhi verharren und da Gedanken absolzut nichts verloren hätten, fragte Er dann jenen älteren Sadhu mal, was Er davon hielte. Dieser habe ihn so etwas schief angesehen, so als sei Er halt doch noch kein so richtige Yogi geworden und habe dann zu Ihm, Mr. Mahesh, geesagt: "Weißt was, geh hin und komme zurück und werde so den Gedanken los." Dann habe Er noch hinzugefügt: "Bis Hardwar ist alles ok; jenseits davon aber ist die Welt der MAYA". (Hardwar liegt am Endes des Gangestals, dort wo der Ganges dann in die Ebene tritt). Lt. Reiseführern über Indien gibt es im Übrigen in der Region des Gangestals ein eigenes Landesgesetz zum Schutz der Sadhus; insofern ist jene Aussage des älteren Sadhus auch daher verständlich; als Sadhu könne man außerhalb des Gangestals eben nicht mit besonderer Rücksichtnahme udgl rechnen.                

Nun habe Er, Mr. Mahesh, sich auf den Weg nach Rameshwaram gemacht; er sei  problemlos dort angekommen und habe etliche Wochen mit Meditationen in jenem (lt. Reiseführern, sehr großen) Shiva-Tempel verbracht. Nach einiger Zeit dann habe Er das Gefühl gehabt, dass es nun ok sei, er den Gedanken sicher los sei und Er habe sich auf den Rückweg gemacht.  Nach einiger Zeit, im Verlauf seines Rückweges, hätte ihn ein Herr angesprochen, ob Er spreche.

- Zur Erklärung sagte Mr. Mahesh in jenem Audio- oder auch Videoband, dass nunmal manche Sadhus sowas wie Entscheidungen zu Schweigen getroffen hätten und nicht reden würden wollen (Gandhi machte jeden Montag einen Schweigetag und lt. TM-Kursen habe Swami Brahmanda Saraswati donnerstags seinen Schweigetag gepflegt.) -

Mr. Mahesh habe nun geantwortet:                                                                                                      "What you call talking yes,                                                                                                                         what you call lecturing, no"                                                                                                                       (Auf Deutsch: "Was man so Reden nennt, ja; was man aber als Vorträgehalten bezeichnet - das nicht")

Trotz - oder auch gerade eben wegen derselben? - dieser Willensbekundung des Mr. Mahesh, habe jener Herr, ein Buchhändler, einen Vortrag angesetzt und Mr. Mahesh als Redner angekündigt. Daraufhn sei Er wieder zu Ihm, Mr. Mahesh, gekommen und habe Ihn um die Themen gebeten. Mr. Mahesh berichtet weiter, dass es Ihn etwas stutzig gemacht habe, Er es als Wille Gottes genommen, dem  Herrn einige Themen genannt  und Ihn aber noch um eine Kopie der Themen gebeten habe, damit Er dann auch noch wüßte, worüber Er denn referieren solle.

Meine Überlegungen zu jenem anscheinend sehr unverschämten und zumindest eigentümlichen Verhalten des Buchhändlers sehen wie folgt aus: im Reiseführer "Indien" von Baedeker kann man ua einen Auszug aus einer Biografie des Jazzmusikers Duke Elington lesen. Darin berichtet Herr Elington, dass Er mal in Südindien, Madras, folgendes erlebt habe: Er war in einem sehr guten Hotel und pflegte in den Hotels zu essen; er wählte ein Essen aus und fragte sicherheitshalber den Kellner, ob das auch da wäre. Dieser habe den Kopf geschüttelt. Daraufhin habe Er etwas anders ausgewählt. Das wäre 4 Tage hintereinander so abgelaufen; er habe etwas ausgewählt, den Kellner gefragt, ob es auch da sei und dieser habe als Antwort den Kopf geschüttelt. Am vierten Tag, sei es ihm dann doch zu blöd geworden; er hatte ein "Fichgericht" bestellt und das Hotel wäre direkt am Meer gelegen gewesen und Er habe sich gesagt, dass es doch völlig absurd wäre anzunehmen, dass man Ihm das nicht auf den Tisch bringen könne. Der Kellner hatte wieder mit dem Kopf geschüttelt und Er, Duke Elington, habe diesesmal daraufhin das Gericht einfach "dennoch" angefordert. Der Kellner habe Ihm das Gericht selbstverständlich auch serviert und ab da habe Er gewusst, dass - zumindest - in Südindien ein Kopfschütteln bisweilen schlichtweg "Ja" bedeutet. (auch im Internet konnte ich solche Hinweise finden; ua berichtete eine christliche Gruppierung, dass Ihnen viel Unanehmlichkeiten, Probleme erspart geblieben wären, wenn sie das vorher gewusst gehabt hätten; auch in einem Trekkingbuch fand ich mal einen Hinweis darauf).                                                                         Mr. Mahesh hatte nun, wie Er selber schilderte, etliche Wochen mit Meditationen verbracht und wollte ja nicht mal Denken, sondern ausschließlich im Samadhi verbringen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man nach Wochen des Schweigens und Meditierens selbst einen Gedanken als Anstrengung empfindet und zunächst mal Wortgebrauch erst recht aus dem Weg zu gehen versucht oder auch einfach nur die Angewohnheit hat. So vermute ich, dass Mr. Mahesh durchaus die Worte "What you call talking, yes" (= "was man so Reden nennt, ja") gebraucht hatte und dann auch noch die Worte "What you call lecturing" (="Was man Vorträge halten nennt") sagte und es Ihm dann aber schon viel zu viel geworden war und Er statt des Gebrauchs des Wortes "no" (=nein) einfach den "Kopf geschüttelt" hat. und so kam es, dass mr. Mahesh , ohne es gewollt zu haben und ohne es zu ahnen, in Wirklichkeit zu jenem Herrn gesagt hätte/hatte, dass Er durchaus auch Interesse daran hätte, Vorträge zu halten. Andere Möglichkeiten, wie zB dass der Buchhändler ein Sadhu-Lebensweg-Hasser gewesen wäre, meinend, dass die doch gefälligst was arbeiten sollen, statt rum zu hocken, fallend weg, da es einerseits der "Unschuldsvermutung" gegenüber jenem Buchhändler widerspräche und es andererseits ja auch widersinnig wäre, wenn so jemand dem Mr. Mahesh dann eine Gelegenheit zum "Vorträgehalten" und insofern evtl Werbung erzielen für den Sadhu-Weg, gegeben hätte. Also sowas wie Boshaftigkeit vonseiten jenes Buchhändlers ist wohl auszuschließen. Umgekehrt könnte ja Mr. Mahesh das Sadhu-Leben über gehabt haben und hätte halt gerne "mehr vom Leben" gehabt -  dh schicke Hotels, bequemes Bett, Warmwasserdusche, schmackhafteees Essen, Vergnüglichkeiten wie Bootsausflüge, Reisen usw - aber das widerspräche der Unschuldsvermutung gegenüber dem Mr. Mahesh. Allerdings sah ich bei Paul Mason mal eine Postkarte aus jener Zeit, als Mr. Mahesh damals nach Südindien wollte und sie würde von Mr. Mahesh stammen und zwar auch versehen mit dessen Unterschrift und darin hätte Er einer wohlhabenen Frau versprochen - wie erbeten von ihr -, sie auf einer Reise nach Südindien zu begleiten. Mr. Mahesh könnte also auch "so herum" auf gewisse "Abwege" gekommen sein und könnte die "Kopfschütte"-Bedeutung  in Südinien durchaus sehr genau gekannt haben und könnte so absichtlich versucht haben so ein scheinbares "Missverständnis" aktiv herbeizuführen versucht haben, sodass man Ihm dahnn weiter "Sadhu-Status" eingeräumt hätte und dennoch hätte Er ein sehr anderes Leben genußvoll führen können. Nunja, die Unschuldsvermutung darf und muß man auch Mr. Mahesh gegenüber beachten und es würde ja nicht schaden, es in Betracht zu ziehen, dass Er damals nicht "no" (= "nein") gesagt hatte, sondern stattdessen mit dem Kopf schüttelte. Nachdem Mr. Mahesh nun ja schon seit Jahren tot ist, wird man es nicht mehr aufklären können; ich habe mir in diesem Zusammenhang aber gar nichts vorzuwerfen, da ich im Rahmen der mittwöchlichen "Wöchentlichen internationalen  Internet-Pressekonferenz" eine Frage genau bzgl jenes Ereignisses damals in Südinien nachgefragt habe und meine Vermutung anhand des Reiseführers von Baedeker auch gleich mitgeliefert hatte. Statt meiner - für Mr. Mahesh evtl ja höchst persönlich hilfreichen und von Ihm evtl. seit langen Jahrzehnten ersehnten bis erflehten Erklärung - Frage (inkl. Vermutung) zogen es seine ziemlich verantwortungslosen und gegenüber Mr. Mahesh sehr grausamen "TM-OrganisatorInnen" vor, einem Reporter der Washington Post (?) Mr. Mahesh die Frage stellen zu lassen, was Er denn von Demokratie halte.(Können Sie mir sagen, was das einen Sadhu, der nicht-mal Gedankenhaben wollend und im Gangestal leben haben wollenden Sadhu schon groß interessiert haben sollte uhnd wieso Er dazu schon was besonderes zu sagen in der Lage gewesen sein hätte sollen?). Nun Mr. Mahesh rastete aus und antwortete: "I Damn the democracy" (= "Ich verfluche die Demokratie"). Kurzum "strategisch" ergibt es sich, dass man sinnvollerweise davon ausgeht, dass damals in Südindien ein Missverständnis passiert war.  

Nun frägt man sich verständlicherweise, wieso Mr. Mahesh damals eigentlich nicht den gutgemeinten Teil II des Rates jenes älteren Sadhu befolgte: "Außerhalb des Gangestals, jenseits von Hardwar, ist die Welt der MAYA; wenn Dir dort also was Komisches passierene sollte, so nimm es als ein Phänomen von Maya, nimm es als ein Phänomen von Täuschung, Missverständnis, Illusion odgl". Man sieht, dass bei Befolgung jener "Anweisung" des älteren Sadhus, Mr. Mahesh unmittelbar zur Frage an jenen Buchhändler gekommen wäre: "Aber ich sagte doch, dass ich keine Vorträge halten möchte und nur zum Reden bereit sei; wieso haben Sie , bitte schön, nun da einen Vortrag angesetzt und mich als Redner angekündigt?". Wäre es so viel verlangt gewesen im Sinne von "nimm es als Maya" da nachzufragen, ein angenommenes Missverständnis in aller Höflichkeit aufzuklären und so Abhilfe zu schaffen, dh als Ergebnis zu erreichen, dass der Buchändler das Plakat wieder abhängt oder aber einen anderen Redner ankündigt? Wäre das so unmenschlich schwierig gewesen? Mr. Mahesh hatte ein abgeschlossenes Physikstudium; es ist kaum davon auszugehen, dass Er das nicht gekonnt haben würde. Mr. Mahesh nahm es als "Wille Gottes", wie Er in seinem Bericht dazu sagte. Er tat genau das, was Ihm vermutlich am meisten geschmeichelt hätte, nämlich dass Gott Shiva Ihn auserwählt habe, als Guru tätig zu werden. Dass Er, aus Illusion, Verblendetheit, Verirrtheit heraus drauflos zu handelnd, riskieren könnte, andere in die Irre zu führen,sie in seinen "Sumpf aus Täuschung" (eine der Übersetzungen für "MAYA", die ich hörte/las) hinein zu rufen, mit hinein zu ziehen, ließ Er bei seiner "Hauruck-Entscheidung" - leider - völlig außer Betracht; dafür hatte Er dann anscheinend seine Vorstellung von "Karma" parat, dass es eben deren "Karma" gewesen sein müsse oder auch  die Anweisung jenes älteren Sadhus, irgendwie und irgendwann sich daran erinnernd mit dabei dass es eben eine Folge von irgendeiner Noch-MAYA-Verhaftetheit seinerseits sei bzw ebenfalls soviel oder ja auch so wenig  "Wille Gottes" , wie bei jenem unerbetenen, ungesollten, ungewollten "Ankündigen jenes Erst-Vortrags durch jenen Buchhändler inklusive jenes "Ungesollten", "Ungewollten","explizit Ausgeschlossenen-Gewesenen".

Aus der Sichtweise der Wissenschaft betreffs "Strategisches Denken" (s. Spieltheorie, Vektoroptimierung, MINMAX-Prinzip, usw) handelte Mr. Mahesh genau falsch. Auch aus der Sicht des Teils II des Rats jenes älteren Sadhus machte Mr. Mahesh genau das Falsche. Nunja, die Unschuldsvermutung gebietet hier dann wohl, davon auszugehen, dass Mr. Mahesh von der ausgelösten Reaktion so überrascht und so perplex war, dass Ihm nicht nur passende Worte fehlten, sondern Er auch ganz vergaß, was der ältere Sadhu Ihm mit auf den Weg gegeben hatte.

Nunja, sei es wie es war; lt. Mr. Mahesh war jener Vortrag ein voller Erfolg, Vortrag um Vortrag folgte, Er wurde weiter gereicht, und so wäre dann im Laufe der Jährchen schließlich die TM-Bewegung daraus geworden.  Frau Olson berichtete in Ihrem Buch " A hermit in the house", dass eine sehr nette wohlhabende indische Familie damals Mr. Mahesh in den USA, als Er bei Frau Olson wohnte, besucht habe und es jener Familienvater gewesen sei, der Mr. Mahesh den Flug nach Indien, einige Kontakte für die erste Zeit samt Quartier bezahlt und besorgt habe.

Fazit betreffs Ursächlichkeit der Enstehung der TM-Bewegung:

Dieser Bericht besagt, dass Mr. Mahesh von einem älteren Sadhu nach Rameshwaram (berühmter, großer Shivatempel in Südindien; so auch Reiseführer über Indien, zB Baedeker) geschickt wurde und dass also auch das absolut nichts mit der Shankaracharya-Tradition zu tun hatte; es war schließlich nicht der offiziell anerkannte Nachfolger von Swami Brahmanda Saraswati, Swami Shantanand, der Mr. Mahesh dort hin geschickt hatte und Mr. Mahesh hatte auch nicht Ihn um Rat gefragt gehabt, sondern jenen -  unabhängigen - älteren Sadhu.                                                                                                                                    Nur wenn jener ältere Sadhu ein Guru des Swami Krishnanand Trusts gewesen sein sollte, könnte es mit jenem Swami Krishnanad Trust etwas zu tun haben. Soweit ich da informiert bin, war der Ashram von Swami Krishnanand, dem Guru und Meister von Swami Brahmanda Saraswati, bei Uttar Kashi und Mr. Mahesh war damals, nach dem Tode von Swami Brahmananda Saraswati, nach Uttar Kashi gegangen. Allerdings berichtete Mr. Mahesh dazu nichts.

Jener ältere Sadhu hatte Mr. Mahesh aber nicht nur geraten, jenen Tempel aufzusuchen, dh dorthin zu gehen und wieder zurückzukommen, um so seinen Gedanken an den Tempel loszuwerden, sondern Er hatte Mr. Mahesh auch gesagt, dass die Welt außerhalb des Gangestals die Welt der "MAYA" wäre (und Er sich also in Acht nehmen solle). Nachdem Mr. Mahesh jene simple Anweisung, außerhalb des Gangestals die Welt als Maya zu betrachten, nicht befolgte, sondern es vorzog, es als Wille Gottes zu nehmen, kann man die TM-Bewegung als nichts anders als eine persönliche, private Angelegenheit des Mr. Mahesh zu betrachten. Selbst wenn jener älterer Sadhu ein Guru des Swami Krishnanand Trusts gewesen sein sollte, so hatte Mr. Mahesh den weisen Rat des Guru nicht befolgt und per Nicht-Befolgung dessen und nur deshalb entstand die TM-Bewegung überhaupt.

Man kann also Swami Brahmanda Saraswati, die Shankaracharya Tradition, den Swami Krishnanand Trust und auch nicht jenen älteren Sadhu für das verantwortlich machen, was Mr. Mahesh mit seinen "TM-Lehr-Aktivitäten" teils leider auch an schlimmen - sozialem, materiellen, finanziellen und selbst gesundheitlichem - Unheil verursachte. Nachdem ich höflichst meine Frage damals für die Pressekonferenz eingereicht hatte und so Mr. Mahesh eine Chance gegeben hatte, sein  eventuelles Missverständnis einzusehen, hat ab da dann auch Mr. Mahesh kaum mehr die eigentliche Verantwortung gehabt; eventuell wäre Er ja selbst zu jenem Zeitpunkt dann noch aufgebrochen zurück ins Gangestal und hätte alles im Zusammenhang mit der "TM-Bewegung" liegen und stehen gelassen.


Information aus dem Reiseführer des Verlags Karl Baedeker über Indien

Ungefähr im Jahr 2000 kam ein Reiseführer über Indien von Baedeker heraus

6.Auflage 2009, S.157:

 

 

 

 

Zitat aus Baedekker/Indien, Ausgabe 2009, S.157



In der 7.Auflage 2011 findet sich jener wertvolle Hinweis ebenfalls auf S. 157 innerhalb des allgemeinen Bereichs "Knigge für Indien".

Dieser Hinweis zeigt, dass es Indien Regionen gibt, in denen ein gewisses Kopfschütteln benutzt wird, um ein "Ja" zum Ausdruck zu bringen.



Anwendung einer Information aus dem Reiseführer des Verlags Karl Baedeker über Indien auf  jene damalige Situation des Mr. Mahesh

Nun zurück zu Mr. Mahesh. Mr. Mahesh vermied das Wort "nein", wie ich wiederholt sehen konnte, ua in Weggis/Schweiz, ca 1974 als ich mich dort mal ca 10 Tage lang umsah, indem ich mich in eine Hotel in der Nähe begab und mir in aller Ruhe das ansah - Mr. Mahesh war damals dort -, was so um Mr. Mahesh herum statfand, was Er außerhalb solcher TM-Lehrerkurse udgl eigenlich tat, wie es da zu ging; ich beteiligte mich nicht an irgendwelchen Aktivitäten dort; ich sah es mir nur an.

Nunja, vielleicht  war ja jenes unübersehbare Bemühen den Gebrauch des Wortes "nein" zu vermeiden, eine Folge dessen was Mr. Mahesh damals in Südindien in den späten 50-er des 20.'ten Jahrhunderts Jahren widerfahren war. In diesem Falle wäre sein "Reden - Ja, Vorträge halten -Nein" immer noch seine Überzeugung, sein Wunsch, seine freie, feste Überzeugung - im Zusammenhang des Nicht-Vermeidenhabenkönnens, dass Er sich alle die Jahre in Lehr-Aktivitäten (...und genau das zu tun nicht umhingekommen war, was Er nicht wollte, entschiedenermaßen ablehnte und was Er - seiner Überzeugung, seines Bemühens und seines Wollens nach - explizit ausgeschlossen hatte..) verstrickt hatte - gewesen.



Eine naheliegende Erklärung:

All das in Betracht ziehend, komme ich zu folgendem Ergebnis:

Mr. Mahesh  hatte sich nach Monaten des Weges und Wochen oder auch Monaten der stillen Meditationen in der berühmten Shiva-Tempel-Anlage auf den Heimweg begeben; dabei war Er immer noch tief versunken in jenen Welt des samadhi. Er hatte ja diese weite Reise nur auf sich genommen, weil Er jenen Gedanken "Rameschwaram" auf diese Weise los werden wollte, um sodann - hoffentlich - endlich tag-austag-ein ungestört im Zustand ungetrübten Samadhis verweilen zu können. Er hatte im Rahmen seiner Berichte auf jenem TM-Lehrerkurs in Playa La Antilla/Spanien, Frühjahr 1973 nunmal gesagt, dass seines Verständnisses nach ein richtiger Yogi tagaustagein im samdahi verharren könne müsse und einem Yogi dabei selbstverständlich keine Gedanken kommen dürften. Er hatte sich auf die Heimreise ins Gangestal begeben, weil Er ja gemeint habe, dass "es nun gut wäre und Er den Gedanken nun los geworden sei", wuie Er berichtete. Es ist also, insofern, davon auszugehen, dass Er sich bemüht haben wird auch während der Rückreise sich all des Denkens etc weitestgehend zu enthalten. Daher ist es sicherlich nicht abwegig zu berücksichtigen, dass Er in einer "Stimmung" des Nicht-Denkenwollens und daher erst recht Nicht-Reden-Wollrens war. Aus eigener Erfahrung mit 6 Wochen des "Nicht-Redens" im Rahmen eines TM-Lehrerfortbildungskurses (man mußte dort keinesfalls "Nicht-Reden" ("silcence") praktizieren, aber rman durfte es, weiß ich Folgendes: Am Ende jenes Kurses, der komplett in englischer Sprache abgelaufen war wollte ich mich auf den Heimweg begeben; dabei fiel es mir anfänglich richtig schwer erneut in "deutscher Sprache" überhaupt zu denken; dieses Denken war einige Tage lang schlicht-und-einfach mit Mühe, mit Sich-Anstrengenmüssen verbunden gewesen; es legte sich aber sehr rasch und zurück blieb diese Erinnerung an eine - in mehrfacher Hinsicht, isoliert betrachtet - positive Lebenserfahrung. Einerseits konnte ich mich also durchaus völlig in die englische Sprachwelt hineinbegeben, mich so sehr daran gewöhnen, dassw ich wie selbstverständlich auch auf Englisch dachte; andererseits macht es mir die Welt schweigsam lebender Yogis begreiflicher; nach einiger Zeit, des sich daran gewöhnens, ist's so für jene wohl tatsächlich einfacher so zu leben; es ist für sie natürlich, normal geworden.

Mr Mahesh war also auf dem Rückweg von Rameshwaram, noch in der Gewohnheit des Schweigens. Aber zweifelsohne war Er längst wieder in der Gewohnheit seines "sich zielstrebigen Bewegens". So scheint es sehr naheliegend zu sein, dass Mr. Mahesh ein "Bewegen" einem "Reden" bevorzugte und Er deshalb auf die Frage jenes Buchhändlers:

"Reden Sie?"

mit Worten, in aller Kürze, antwortete:

"Was man so reden nennt, Ja"

und dann zur Sicherheit gleich hinzufügen wollte, dass Er aber keine Vorträge halte und daher mit Worten sagte:

"Was man so Vorträge halten nennt" und statt des Wortes "Nein" seinen, vorsichtshalber gesprochenen, Worten nun - das Ihm subjektiv leichter als Reden fallende tat und - ein "Kopfschütteln" anhängte.

Gemäß der Anekdote von Hr. Duke Elington, hatte Mr. Mahesh aber damit dann - insofern dann völlig unabsichtlich so in etwa wie "Trick 17 mit Selbstüberlistung" - zum Ausdruck gebracht, dass Er auch Vorträge halte.

Diese versehntlich, von Mr. Mahesh  falsch getätigte Willenskundtuung - führte dann dazu, dass der Buchhändler im Sinne der Gepflogenheiten der geografischen Region, sich erlaubte für Mr. Mahesh einen Vortrag anzusetzen und dabei stets fest der Überzeugung war und blieb, dass Er nur etwas täte, wozu Ihn Mr.  Mahesh - noch dazu unaufgefordert, aus völlig freien Stücken (bis auf seine "Gebundenheit" an jene eigene Unwissenheit seinerhalber) - eingeladen habe.

Wenn man Mr. Mahesh die Unschuldvermutung zubilligt, so muß man das auch jenem Buchhändler gegenüber tun. Gegenteilige Überlegung zur Unschuldvermutung ergäben zB Folgendes:

"Ach dieser Sadhu da, dieser Taugenichts, nicht mal Vorträge will der da halten; dem zeig ich's  jetzt mal; der soll geälligst nicht umhinkommen, was zu arbeiten; da dauernd auf unsereins Kosten von Almosen leben zu wollen und uns nicht mal Lehrreiches und Hilfreiches sagen zu wollen, das geht ja doch gar nicht!" (..Mr. Mahesh war mal gefragt worden, was Er denn damals während seiner 2 Jahre als Einsiedler gegessen habe, woher Er was zu Essen gehabt habe. Mr. Mahesh hatte geantwortet, dass es üblich sei, dass Leute aus dem Dorf den Sadhus an den Tempeln was zu Essen vorbeibrächten, "etwas Reis, Gemüse und so"...). Noch schlimmerenfalls, wäre jene Buchhändler etwa politisch organisiert gewesen und hätte aktiv "Sadhu-Verfolgung" betrieben/betreiben wollen - etwa aus atheitisch-kommunistischer Gesinnung/Verblendetheit heraus.

Bzgl Mr. Mahesh's Darstellungen ergäben sich "Überlegungen" aus einem gedachtermaßen "gegenteiligen Standpunkt" heraus, dass Er das Missverständnis mit Absicht provoiziert haben könnte und deshalb unbedingt nach Südindien mußte, wo Er wußte, dass Er es dort so evtl sich ermöglichen könnte,der Ihm unertäglich gewordenen Ärmlichkeit und Langweiligkeit seines Sadhu-Lebens  zu entkommen, ohne, dass Ihm jemand solches sollte nachsagen können.

Nunja gemäß des Filmes "David wants to fly" unterhielt Er sexuelle Beziehungen zu Frauen; bei seinem Tode hinterließ Er seiner Verwandtschaft (Bruder) ca 150 Millionen US-Dollar und auch ansonsten lebte Er ziemlich in Saus und Braus, wohnte in schicken Hotels, hatte persönlichen indischen Koch, hatte sog. "beste"  Kleidung (Nunja, "Seide" ist aus der Sicht  yogischer Ideale gewiß nicht als "gut" zu bezeichnen; eine Dame aus Bayern - so weit ich micht entsinne - hatte vor einigen Jahrzehnten ein Verfahren ersonnen, wie man die Konkons bereits gschlüpfter Seidenraupen zu Kleidungsstücken benutzen könnte: Sie erfand, dass man bei einem passenden Kochvorgang mit Baumwolle und Wolle sich am Ende ein "verspinnbarer" Brei bzw eine brauchbare Faser ergäbe, die dann eben einen gewissen Anteil an Seide auch habe; das würde also "yogische" Seidenkleidung allenfalls sein können. Jene Dame sagte damals, dass sich daraus Blazer, Janker udgl herstellen ließe; wohl mauch wärmende Unterkleidung, Pullover udg - vermute ich. Üblicherweise werden bei der Seidenherstellung die Seidenraupen mit kochend heießem Wasser getötet/ermordet, indem man sie vor deren natürlichem "Schlüpfen"und natürlichem Hinterlassen ihres Konkons samt der Konkons "kocht". In typisch unyogischerweise wird der Eigentümer ermordet, um an dessen Eigentum zu gelangen und das gilt dann auch noch, absurder- und verblödender Weise, als "besonders wertvolle Faser", "bestes Tuch" odgl.). Gemäß einer oberflächlichen Betrachtungsweise, ausgehehend von dem, was und wie Er all jene Jahre im Westen verbrachte/lebte, kamen viele AutorInnen dann zum Ergebnis, dass das das gewesen sein müsse, was Er angestrebt/gewollt habe. Nunja, etwas Verzicht würde Ihm ja gut getan haben und gewissen Verzicht würde Er auch trotz seiner Vortrags-und Lehrtätigkeit geübt haben können. Ehrlicherweise glaube Ich Ihm nicht, dass jene Frauen Ihn vergewaltigt hatten und Er nicht hätte sagen können, dass Er keine Seidenkleidung möchte.  Allerdings sagte Er im Rahmen des TM-Lehrerausbildungskurses, den ich besucht hatte, sehr wohl , dass man das tun solle, was Er sage und nachmachen solle, wie Er lebe. Ehrlicherweise hörte ich von Ihm nie irgendwas wie "Ihr sollt Seidenkleidung  tragen", etc. Dass manche Frauen auf sexuelle Affairen mit Ihm aus waren, halte ich nicht für undenkbar. Dabei könnte es sich - theoretisch - auch um Frauen gehandelt haben, die dafür ausgebildet waren, weil sie Ihn erpreßbar machen sollten odgl. (s. Yuri Bezmenow, Ex-KGB-Agent, sog."STASI--Roemeoagentinnen").

In einem Trekking-Buch, so weit ich mich entsinnen, las ich mal, dass es im staatlichen Bezirk der "Gangestalregion" eigene Gesetze zum Schutze der Sadhus bzw jener Lebensweise gäbe. Insofern könnte es für jene Lebensweise auch eines gewissen, staatlichen Schutzes zu bedürfen. Auf jene "Gesetzmäßigkeiten" der Gangestalregion konnte sich Mr. Mahesh im Rahmen seiner weltweiten Aktivitäten, ja nicht einmal mehr im Rahmen seiner Reise nach Rameshwaram, berufen.


Insgesamt ist also doch die Betrachtung gemäß "Unschuldsvermutung" für beide Beteiligten vorzuziehen.

Statt die Ursache für das befremdlich-erschienene Verhalten jenes Buchhändler in die Welt Gottes/der GöttInnen zu verlegen, würde Mr. Mahesh gut daran getan haben, auch jene unter den Schutz der "Unschuldsvermutung" gestellt zu haben und die Ursache erst mal bei sich selber gesucht zu haben. Auch für jene GöttInnen, auf welche sich Mr. Mahesh dazu berufen versuchte, müßte ja gelten, dass sich verantwortlich geworden wären für all die Schäden die Mr. Mahesh nunmal leider, zweifelsohne im Rahmen seiner "Lerhtätigkeit/Aktivitäten" auch verursachte und das würde aber im Widerspruch zum Begriff "Gott", "GöttInnen" stehen, dh zu einem klaren Widerspruch führen. (Siehe etwa die Denkweisen im "Brahmasutra" von Badarayana (= Hr. Vyasa), "ist nicht, weil Widerspruch" oä)

Diese Überlegungen zeigen wie bedeutungsvoll und zwar auch für den Alltag die Überlegungen ad "Maya" sind, dh wie wertvoll die wohlverstande "MAYA"-Lehre ist/sein würde/sein könnte.. Ad "MAYA" siehe ua Shankara's "Kleinod der Unterscheidung" ("Seil-Schlange"-Lehrbeispiel) , Yogavasishta aus dem Ramayana von Valmiki (nzB Ansata-Verlag).

Insofern haben die, im Leben Einzlener, zweifelsohne eingetretenen negativen, höchst unerwünschten Nebenwirkungen der "Lehrtätigkeit/Aktivitäten" des Mr. Mahesh, aus distanzierter Betrachtungsweise heraus, den Anspruch des Mr. Mahesh, es einfach als Wille Gottes genommen haben zu dürfen, als ungerechtfertigt aufgezeigt.


Ursache und Wirkung:

Es scheint also, dass Mr. Mahesh jenes Missverständnis, dessen Folgen Er dann mit "als Wille Gottes nehmen" in den Griff zu bekommen versuchte, - versehentluch zwar, aber dennoch - selbst verursacht hatte.

Mr Mahesh war fest davon überzeugt, dass Er zum Ausdruck gebracht habe, dass Er keine Vorträge halten möchte (weil, auf Anweisung/Anraten des Hr. Swami Brahmanda Saraswati hin vielleicht gar nie sollte und was Er auch lebenslang befolgen hätte wollen).

Der Buchändler war ebenso fest überzeugt, dass Mr. Mahesh zu Ihm gesagt habe, dass Er auch Vorträge halten würde und dass dessen freimütiger Zusatz eher einer Bitte, für Ihn Vorträge anzusetzen, geglichen habe, denn dem flehentlichen Wunsch, Ihn doch bitte in Ruhe und ins Gangestal sicher und unbehelligt heimkehren zu lassen.


Es wäre aber schon Mr. Mahesh's unvorsichtige Anwort gewesen, welche das Missverständnis verursachte. Außerdem wäre es ja kaum zu viel verlangt gewesen, dann erst mal mit jenem Herrn, mit dem zu reden Er sich ja bereit erklärt hatte - auch wenn Er keine Vorträge und daher auch Ihm keine Vorträge halten wollte - klärende Worte zu wechseln und es vielleicht ja mal mit mehren verschiedenen Sprachenzu versuchen. Mr. Mahesh konnte einigermaßen Englisch und dazu noch irgendeine der indischen Sprachen; außerdem wird Er ja auch die Mutter-Sprache des Swami Brahmanda Saraswati gekonnt haben und eigentlich sollte Er auch einige Brocken Sansrkrit bei Swami Brahmada Sarawati in jenen 13 Jahren gelernt gehabt haben.


Ergänzende Überlegungen in diesem Zusammenhang


Wenn Mr. Mahesh dem Rat jenes älteren Sadhus wirklich gefolgt sein würde, hätte Er jene "Verletzung seines explizit ausgedrückten Nicht-Wollens und insofern seines Willens" als etwas betrachten müssen wie zB "oh, das muß seine Ursache in MAYA haben und kann nicht notwendigerweise als Gottes Wille betrachtet werden. Selbstverständlich ist's besser es nicht als Ergebnis von Böswilligkeit einzuordnen sondern zumindest sollte erst mal in Betracht gezogen werden, dass es sich um ein Missverständnis handeln und es sich in diesem Sinne auch um ein Phänomen von MAYA, von Illusion, von Täuschung handeln könnte".

Aber Mr. Mahesh zog es vor, es einfach für den Willen Gottes zu halten. Vielleicht hatte Mr. Mahesh "nur" jene Instruktion, jenen seriöserweise Ihm mitgegebenen Rat des älteren Sadhu "Vergiß nicht, jenseits von Hardwar, also außerhalb des Gangestals, ist dann das Feld von MAYA, die Welt d er MAYA"" vergessen.

Der Rat an Mr. Mahesh vonseiten jenes älteren Sadhus zeigt sich als erstaunlich tiefsinnig, weitsichtig, würdevoll, vorrauschauend, schön und als zumindest brauchbare Strategie, um solche Probleme wie jene in welche Mr. Mahesh - lt. seiner Eigenaussage geraten war - zu handhaben. Der Rat jenes älteren Sadhu würde perfekt eine zuverlässige, passende Antwort auf jenes Problem geliefert haben, in welches Mr. Mahesh - lt. seiner Eigenaussage - geraten war. (Noch viele Jahrzehnte nach jenen Ereignissen, hatte man in Bereichen der leitenden TM-Scene, einen direkten Kontakt zum Sohn jenes Buchhändlers, berichtete mir mal mein ein langjähriger Insider, als ich Ihm von meinen Überlegungen berichtet hatte. Es würde also wohl auch zu Lebzeiten jenes Buchhändlers jenen ""High-Level-Manangern"" der TM-Scene möglich gewesen sein, jenen ausfindig zu machen, ihn ad seiner Darstellung der damaligen Ereignisse zu befragen, jenen schwelenden "Streit" zu schlichten und zur not-wendigen Versachlichung von Mr. Mahesh's "Sendungsbewusstsein"" beizutragen, ja Mr. Mahesh darin behilflich zu sein, seinen Sadhu-Weg fortsetzen und ins Gangestal ohne Lehrtätigkeiten zurückkehren zu können. Aber ein versehentliches oder auch absichtliches Verhalten gemäß "Hähä, bist in Amerika, da gibt es für Dich keinen Heimweg als via "Geldhaben", um Reise bezahlen zu können. Arbeiten willst Du eh nix, bist ja Sadhu und Geld hast Du auch keines und ohne Arbeit bekommst Du keines. Also halte schön brav Vorträge, damit wir daran verdienen können und dann irgendwann mal dann wird soviel Lohn für Dich zusammen gekommen sein, dass Du zurückkehren kannst nach Indien und von dort aus in Gangestal. jetzt erst mal aber mußt Du alles tun, damit wir an deiner Arbeit verdienen können" kann nicht toleriert werden; das war und ist unmenschlich bzw wäre es gewesen.

Die MIU, Maharishi Mahesh University, die  irgendwann eine voll akredierte Universität für ua die Vergabe  eines BA, MA in social rehebalitation war (evtl ja auch noch ist/sein darf), würde diese Arbeit eigentlich getan haben müssen; das würde für eine Universität, die sich auch noch nach Mr. Mahesh's"Ehrentitel" Maharishi benannte/benennt, wahrlich ein absolutes "Muß" gewesen sein und zwar nochdazu, nachdem das mit der "Sozialen Rehabilitaion" des Mr. Mahesh selber, etwas Grundsätzliches zu tun gehabt haben würde. Aber warten bis die ZeugInnen verstorben sind und dann "Postulieren" verdient es wahrhaft nicht, als "wissenschaftlich" bezeichnet zu werden.

Indem Mr. Mahesh den Rat jenes älteren Sadhu - versehentlich oder auch absichtlich - nicht befolgte erweist sich die Liedtext-Stelle "You made a fool out of all" (Du hast alle zum Narren/lächerlich gemacht) - inklusive sich selber - aus jenem Beatles's Musikstück "Sexy Saddie" durchaus als nicht ganz unpassend und auch nicht als unwesentlich.

Wenn Mr. Mahesh die Arbeit, die Er sich selber verursacht hatte, wieder mal nicht mehr bewältigen konnte, fiel Er anscheinend wieder mal zurück in ein "Ich habe aber gesagt, ich will keine Vorträge halten; also wo sind jetzt eure "Freiheits-Bemühungen?" und "nachdem ich ja gesagt hatte, dass ich keine Vorträge halten möchte, ihr jedoch wollt, dass ich euch was beibringe/lehre/mir Fragen stellt ist es euer Karma und nicht das Meinige".

Genaugenommen  wäre Mr. Mahesh also all die Jahre auf "Mitleidstour" gewesen.

Es erscheint mir angebracht, als Vergleich zu "falsch" und "richtig" jenen Gesang zu Ehren von Yogi Govinda (den "Meister"/Lehrer/Guru von Shankara) heranzuziehen, welcher auch in Form einer erhaltenen Audio-"Band-Aufnahme des " Swami Brahamanda Saraswati auf zB "You-Tube" im Internet verfügbar ist; der Refrain in jenem Lied lautet "Du Narr"; es geht um das "

'Shri Charpata Panjarika Stotram'('Bhaja Govindam') sung by Guru Dev/Swami Brahmanda Saraswati , https://www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo; es gibt das auch mit Untertiteln. Andererseits beleuchtet das auch jenes "You made a fool out of all" in jenem Beatles'Lied.

Also daher sollte Mr. Mahesh jenes "Du Narr" sich schon nirgendwie intensiver gemerkt haben können und aus der Zeit bei Shankaracharya Swami Brahmananda Saraswati eigentlich gekannt haben. Ich kann mehr schwerlich vorstellen, dass Er sich jenes Lied nicht zu Herzen genommen haben sollte:

Auszug aus dem Text dazu:

 

 

 

 

- als Zitatangabe zum Finden/Erkennen im Internet, dortige Seite 1 -

 

Auf Deutsch heisst es da:

"Du kommst/Sie kommen um das "Shri Charpata Panjarikaa Stotram" zu hören

 

 

1.Vers mit dem Refrain "Oh Narr"


auf Deutsch heisst es da:

>>"Tag und Nacht, morgens und abends

Winter und Frühjahr sind wieder gekommen                                                                                 

die Zeit spielt und das Leben geht dahin

aber selbst dann verläßt einen der Wind des Verlangens nicht.

Erweise Govinda den gebührenden Respekt, erweise Govinda den gebührenden Respekt, erweise Govinda den gebührenden Respekt, Du/Sie Narr! <<


Es kann sich für einen spirituellen Lehrer zweifelsohne nicht geziemen, von "wissenschaftlicher Lehre", "seriös" usw zu reden und Schülerinnen versehentlich oder auch absichtlich zum Narren zu halten oder auch sogar - schlimmer noch - zu Narren zu machen.

Auf Unterricht muß man eben vorbereiten und wenn jemand nunmal nicht lehren will, kann er/sie sich darauf auch nur schwerlich ausreichend und umfassend genug vorbereitet haben.



Shankara's Geschichte von Seil und Schlange

Es gibt jene Geschichte ( siehe etwa S. 83 in der Ausgabe  von Bernd Helge Fritsch, 2011, ISBN 9783 842 363 7869 "Wer von Unwissenheit geprägt ist, bewertet die Dinge falsch. Er hält eine Schlange für einen Strick. Dadurch gerät Er in große Gefahr. Er hält vergängliche Formen für die Wirklichkeit und wird deshalb von ihnen gefesselt".

Mr. Mahesh erzählte bisweilen dieses Lehrbeispiel wie folgt:

>> Irgendwo, in einem Wald, lag ein Seil herum. Jemand kam des Weges, sah nicht genau hin und verbreitete dann das Gerücht, dass dort eine gefährliche Schlange hause. Es wurde den Leuten verboten dorthin zu gehen jund große Aufregung herrschte. So ging es eine Weile und die Menschen lebten voller Angst und Sorge und ""Nicht dorthingehen!" war die Devise. Schließlich ging Jemand dorthin, sah in aller Objektivität und Vorsichtigkeit genau nach und sah, dass jene angebliche Schlange nichts anders als ein altes Seil gewesen war. Da verschwanden all die Sorgen und Ängste, all jener Stress.


(...Eine Zeitung berichtete mal, vermutlich war es in der SZ vor 1971 gewsen, dass in den USA ein junger Mann in die Psychiatrie gesperrt worden war, weil Er lauter wirres Zeug spräche und offenbar geistesgestört sei. Eines Tages geschah es, dass zufällig ein Arzt vorbeikam, der ein wenig chinesisch sprach; als Er  jenen "als Irren Eingesperrten" jenes angeblich "wirre Zeug" reden hörte, verstand Er jenen jungen Mann sehr gut; der junge Mann hatte lediglich in seiner Muttersprache "chinesisch" gesprochen und war des Englischen nicht mächtig. Jedenfalls  war jener junge Mensch nicht "geistesgestört" gewesen; aber es hatte einer Person bedurft, die unparteiisch hinzusehen in der Lage gewesen war....


....Ebenso wurde berichtet, dass in Frankreich jemand in der Psychiatrie gelandet gewesen war, weil Er behauptet, ständig den Rundfunksender "Radio Paris 1" zu hören. Man hielt Ihn für verrückt. Eines Tages ging aber ein Arzt unparteiisch an die Sache heran und dachte sich, dass man das ja schließlich überprüfen könne. Er setzte jenen angeblich "Irren" in einen schalldichten Raum und bat Ihn, sich zu merken, was Er zu hören meinte oder auch tatsächlich hörte und im Raum nebenan hörte Er eifrig selber Paris 1 und registrierte, was Er dort hörte. Dann ging Er  nebenan, verglich, dessen "Gehörtes" mit dem selber "Gehörten" und stellte zu seinem Erstanen fest, dass der angebliche "Irre" tatsächlich Radio Paris 1 gehört haben müsse. Genauere, anschließende, Untersuchungen ergaben, dass eine Amalgam-Blombe zufälligerweise eine Diodenfunktion ausgebildet hatte und der Speichel, der Körper - all das zusammen - wie ein Detektorempfänger arbeiteten und der Betroffene daher tatsächlich im ganz normalen radiotechnischen Sinne - ohne irgendwelche esoterischen Annahmen odgl - stets bei Radio paris 1 auf Empfang gewesen war. Als man die Blombge erneuert hatte, war der Spuk vorbei...)

 Einer meiner Religionslehrer aus meiner Zeit in der Volksschule - es war ca das 3.Schuljahr -, Pater Wisnet, ein Missionspatre der Steirer Missionare, erzählte den Schülern seiner Klasse ca 1961 - von sich aus - dass Er mal als Missionspater in Papa Neuguinea unterwegs gewesen sei. Es habe dort weniger Straßen udgl gegeben und weil Er in ein bestimmtes Dorf hatte gehen wollen, habe Er querfeld-ein gehen müssen. Dabei wäre Er an ein tief eingeschnittenes Flußtal gekommen, das es zu überqueren gegolten habe. Er wäre sehr froh gewesen, dass Er am hang etwas liegen sah, was Er für einen Trittsicherheit versprechenden Baumstamm gehalten habe und gerne habe Er das Angebot der Natur angenommen und sei darauf gestiegen. Allerdings wäre es kein "Baumstamm" gewesen, was da gelegen hatte, sondern eine über 10 Meter lange Boa Constructor, eine Riesenschlange. So war jene Situation, jenes Verwechslen von Schlange und Baumstamm für Pater Wisnet sehr gefährlich gewesen; man sollte sowas tunlichst vermeiden, war die "Moral von der Geschicht"; man kann also unschwer leugnen, dass jenes Lehrbeispiel von Shankara auch so herum von praktischer Bedeutung ist, Pater Wisnet hätte es  zweifelsohne gut getan gehabt, - auch - in Begriffen von "ich bin in der Welt der MAYA" und "besser erst mal genau hinsehen" denken gelernt gehabt zu haben.


Vielleicht war ja Shankara selber mal etwas Ähnliches widerfahren oder Er hatte davon gehört gehabt und so hatte Er jenes Beispiel gerne aufgegriffen für seine "religionsphilosophischen Schriften".

 

 

 

 

Shankara''s Parabel von Seil und Schlange, siehe etwa "Kleinod der Unterscheidung", sollte hier wohl - passenderweise - nicht unerwähnt bleiben



Zumindest ansatzweise ist hier sicherlich auch der Ansatz von Descartes erwähnenswert, den ich zitieren möchte ;in einem Schulbuch (delta-Serie im Dudec-Verlag) heisst es hierzu als ergänzende Information zum Mathematikunterricht, u.a.:

aus DELTA, Mathematik für Gymnasien,Duden/PAETEC

.....

aus Mathematik für Gymnasien, Serie "delta", C.C.Buchner, DUDEN PAETEC, Schulbuchverlag

.....

Näheres zu Descartes's Überlegungen kann man dem Buch "René Descartes, Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie" des NIKOL-Verlags entnehmen.

Es sei damit lediglich dargelegt, dass ein Bemühen um die Vermeidung von Irrtum, von Täuschung durchaus auch in der europäischen Tradition zu ffinden ist; Irrtum,Täuschung,Illusion wurde auch "hierzulande" insofern zum bedeutungsvollen, eigenständigen Thema gemacht. Sicherlch ist Descartes "ich zweifle, ich denke" so zu verstehen, dass Er, nachdem Er  beschlossen hatte, dass Er sich mal besser nicht auf seine Sinne verlasse, da sie ihn täuschen könnten, feststellte, dass Er noch dachte; als Mathematik-Kenner wusste Er aber wohl zweifelsohne, dass man sich beim Denken auch täuschen könne; wer hat sich nicht schon mal verrechnet`, dass man meinte eine mathematische Theorie korrekt bewiesen zu haben und einem jedoch ein Fehler unterlaufen war (...das passierte selbst mehreren der HochschulprofessorInnen der TU-München, obgleich sie dann alle zeitnah  Abhilfe zu schaffen vermochten); selbst in mathematischen Hochschul-Fachbüchern ffinden sich hin&wieder solche Irrtümer, wie ich auch in einer meiner Rezensionen - korrigierend und nicht herumnörgelnd - erwähne...)? Also mußte Er sich damit abffinden, dass Er auch seinem Denken mal nicht vertrauen dürfe und was da dann blieb, war nichts als seine Gewißheit, dass es Ihn gab, die Gewissheit, dass Er existiere; aus dem "ich denke" führte Ihn sein Bemühen, alle Täuschungsmöglichkeiten auch mal in seinem Geiste ausschließen zu wollen, im Sinne eines, logisch zwingenden, "also" zum Ergebnis, dass alsdann nur seine "Existenz" bliebe, derer Er sich allerdings - ohne es zu Denken - einfach nur "noch" bewusst war; Er kam an bei einem "Ich bin", "je suis", "I am. im Sinne der Patanjali Yogasutren würde man das evtl. als "momentanen Samadhi" - korrekterweise - zu bezeichnen haben.

In seinem erwähnten Buch frägt Er sich dann auch nach der Existenz Gottes und sucht als Antwort herauszufinden, ob die Frage danach aus "Täuschung"  dh aus seiner Sinneswelt, seinem Denken odgl heraus zu Ihm gekommen sei; Er kam zum Ergebnis, dass die Frage danach, nicht solchen Ursprungs sein könne und folgerte, dass es demnach Gott eigentlich geben müßte; zumindest anerkannte Er frei von jeglichem Zweifel darüber, dass es Gott geben könnte.

Nun schätzte Descartes "Autoriäten-Tum" nicht gerade und so sei noch auf Mr. Mahesh und die Möglichkeit präzise mathematisches Denken im Zusammenhang mit seinen "Lehren" zur Geltung zu bringen, kurz eingegangen:

Mr. Mahesh schuf mal die sog. "Wissenschaft der kreativen Intelligenz"; allerdings gibt es das nicht in Buchform sondern lediglich als "buchbarer" Kurs in Form von ca 30 Video-Bändern. In einer der allerersten "Vorlesungen" argumentierte Er folgendermaßen: gedanken können zu einer Handlung führen und enthielten daher "Energie"; man könne an den Mond denken oder an etwas anders und deshalb hätten Gedanken auch Intelligenz als Bestandteil; Gedanken wären folglich Impulse von Energie und Intelligenz. Nun passierte Mr. Mahesh allerdings ein gravierender logischer Fehler; er argumentierte weiter: " Weil man so viele Gedanken pro Tage habe, unendliche viele Gedanken habe, müsse das Reservoir woraus sie kommen, unendlich, unbegrenzt sein". Nun unendlich viele Gedanken hat man nunmal nicht pro Tag und in einem endlich langen Leben ergibt "Endlich*endlich" immer noch eine endliche - wenn evtl auch durchaus größere - Zahl. Mr. Mahesh fand offenbar keine logisch schlüssige Möglichkeit die Unendlichkeit, Unerschöpflichkeit dessen, was Er als "Quelle der Gedanken" bezeichnete und auch in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" zu einer wesentlichen Säule machte, zu bregünden. "Was, wenn man sich "täuschen" würde und durch "TM", wie dargelegt im Buch "Die Wissenschaft vom Sein udn Kunst des Lebens" die Gedanken "kraftvoller werden"? Nunja, die "Quelle der Gedanken" würde dann uU ja eher leer sein, was dann?" würde da im Sinne des Hrn. Descartes wohlbegründeterweise einzuwenden sein. Ok, man könnte es mit dem Gesetz der "vollständigen Induktion", also "Arithemtik dergrundlegenden Art" mal versuchen: Man gibt einem Menschen 1 Dollar und der sagt zB "danke; frägt man dann jenen, was er tun würden/haben möchten, wenn er angenommen einfach irgendeine Summe Dollars, also n $ geschenkt bekommen hätten, so würde Er - zumindest wenn man das mit entsprechend vielen Menschen "gedanklich durchgespielt" hätte, würde mindestens 1 Mensch darunter sein, der dann sagt:) darauf sagen: Na klar, gut anlegen, damit mindestens 1$ mehr herauskommt. Dann besagt jenes peano Axiom V, jenes Gesetz der vollständigen Induktion, dass der Betreffende, solchig geantwortet Habende, unendlich viel Geld haben möchte. Nachdem diese Erde endlich ist, kann man hier aber nunmal nicht unendlich viel Geld haben und mit endlich vielen Lebensjahren auch nicht. Ebenso könnte eine/eine Esoterik-Liebhaber/~In, der/die gerne Mantra-Rezitationen hört - etwa Anuradha Paudwal, Deva Premal, Mohani Heitel, zB Gayatri-Mantra, Tina Turner Aum Nahmah Shivaya, Aum Mani Padme Hum, Lotus-Mantra usw  gefragt werden: Möchtest Du sowas gerne mal hören? Nehmen wir an, jene person habe "ok" gesagt. Frägt man danach, was sie gerne mal hören täte, wenn sie angenommen "n-mal" sowas angehört habe, so würden Etliche darunter wohl sagen: Na klar gerne noch nen Weiteres. (Im Saraswatistotra wird auch berichtet, dass Göttin xyz - vermutlich also Saraswati - "pleased is by the rezitation of...."; also würde selbst Göttin Saraswati (angenommen, sie gibt/gäbe es nunmal) letztlich "unendlich oft" würde ich sowas gerne hören, antworten. Andere Beispiele wären denkbar. Nun was zeigt das, präziseschlußfolgern wollend? Zeigt es, dass da im Menschen, im Leben eine Unendlichkeit schlummern müsse/vorhanden sein müsse, weil man sonst doch  nicht von Unendlichkeit so fasziniert sein könne, Unendlichkeit so konkret würde genießen zu können meine? Oder folgt daraus etwa, dass das Feld der "MAYA" der Täuschung unendlich weit sein müsse? Oder folgt die Unendlichkeit von Beidem daraus, der Ursprung des Einen aus der Unendlichkeit des Anderen?(...Der "Mathematik-Prof" Michael Weinless brachte in seinen Vorträgen an der MIU, Maharishi International University, Fairfield Iowa/USA das Beispiel von Kurt Gödel, der bewiesen habe, dass es allene schon über die natürlichen Zahlen unendlich viel wissenswerte Sätze zu formulieren gäbe; Mathematik braucht hier also gar nicht sehr weit zu gehen; sie selber ist bereits ein Beispiel für solches "Unendlichkeit-Meinen/Wollen". Aber präzise Schlußfolgerungen daraus, unterblieben damals leider...). Das zeigt aber, wie ich meine sehr wohl, dass der "Zahlen-Ansatz" von René Descartes auch im Zusammenhang mit Mr. Mahesh's "Argumentations-Problem" hilfreich sein würde können. Insofern würde Mathematik also jenen Bemühungen des Mr. Mahesh um "Wissenschaftlichkeit" durchaus etwas auf die Sprünge helfen können und es ist eher kein purer Zufall.


Man kann sicherlich unschwer übersehen, dass das Konzept von René Descartes, sich aus der Welt der Sinne mal zurück zu ziehen, dann sich auch noch aus der Welt der Gedanken zurück zu ziehen, um Freiheit von Täuschung zu erlangen, eine auffallende Parallele hat zu Mr Mahesh's Aussagen betreffs der "Transzendentalen Meditation, die lt. Mr. Mahesh Prasad Varma, Er von Swami Brahmananda Saraswati gelehrt bekommen  und unter der Bezeichnung "TM" unverfälscht weiterzugeben sich als Aufgabe immer wieder  - ob aus Täuschung heraus oder aus irgendwann mal getroffenem vernünftigen Entschluß heraus, sei dahingestellt - gestellt habe. Mr. Mahesh lehrte nunmal "Transzendieren", das "Zurückziehen von den Sinnen, Gedanken, selbst noch den feinsten Gedanken, um zur Quelle der Gedanken, welche der Natur nach einerseits Wahrheit/Existenz, aber auch Bewusstsein und Glückseligkeit sei (..Sat-Chit-Ananada;s. Shankara "Kleinod der Unterscheidung", Deva premal's Song "Sat Chit Ananada" auf der CD "Space"..) zu gelangen. Durch regelmäßige Ausübung 2-mal-täglich, würde dann jene "Quelle der Gedanken" schließlich zu einem völlig normalen Apsket des gelebten Alltagslebens.

René Descartes kam zum Ergebnis, dass nach dem Zurückziehen aus der Welt der Sinne als auch aus der Welt der Gedanken nur eines übrig geblieben sei: "Ich bin", also einerseits etwas mit der Qualität "Existenz" (ausgedrückt durch das Wort "bin") und andererseits auch mit der Qualität "Bewußtsein" (ausgedrückt durch das Wort "Ich");dass Er darüber eine gewisse Freude empfand, zeigt sich darin, dass Er es durchaus ins Zentrum seiner Abhandlung über die moderne Philosophie stellte und es Ihn wenigstens so einigermaßen zufrieden zu stellen in der Lage war, nachdem Er am Ende seiner Schulzeit nur zum Ergebnis gekommen war, dass Er auf einer besten der Schulen der Welt gewesen sei und am Ende nur an Wissenschaft etc gezweifelt habe, statt sich sicher zu sein, darüber was gelernt zu haben, gerade noch an der Mathematik etwas Positives zu sehen vermochte und sich dennoch erst mal für ca 2 Jahre in ein sinnloses, besinnungslos-hemmungsloses Pariser Nachleben stürzte, bis Er eines Tages von dort einfach verschwunden war und sich seinem "Problem"/"seinen Problemen" stellte. (siehe: René Descartes, betrachtungen über die grundlagen der Philsophie, Nikol-Verlag, "zur Einleitung", S.6/S.7).Man kann also seiner Einsicht/(Erkenntnis?) "Ich bin" auch nicht jenes Element von  "Ananda", also Freude/Wonne/Glückseligkeit grundsätzlich absprechen. So gesehen, war René Descartes auf "Sat Chit Ananda" gestoßen, auf das was im Tao Te King des Latose (s. zB Tao Te King, Otto Wilhelm Barth Verlag, 1967) wohl als "Wesen" bezeichnet wird.


Zweifeslohne sollte man tunlichst Mathematik nichts als "Mathematik" sein lassen, TM nichts als "TM" sein lassen und Tao Te King das Tao Te King sein lassen. Aber man wird wohl über unübersehbare Parallelen mal nachdenken bzw dazu was schreiben dürfen.



Der Erfinder der "Spieltheorie", des 2-Personen-Nullsumenspiels, John von Neumann, verstarb, lt einer ARTE-Doku, mit ca 54, nachdem Er sich anscheinend im Zusammenhang mit seiner Beteiligung am Bau der US-Atomwaffe einen Gehirntumor zugezogen hatte;(.. auf deutscher Seite starben auch Werner Heisenberg, Carl-Friedrich von Weizsäcker - die vom Terrroristen Hitler zur Arbeit an der Atomwaffe und damit zum Experimentieren mit radioaktivem Material gezwungen worden waren - beide an "Krebs"...); da hatte Er eben einige denkbare Möglichkeiten außer Acht gelassen gehabt und seine eigene, besonders vorsichtige Entscheidungsregel im Sinne von 2-Personen-Nullsummenspiel missachtet gehabt.

Zweifelsohne bieten "Spieltheorie" bzw die Ausarbeitung und Fortentwicklung jener Disziplin, also Vektoroptimierung "LEXMAXMIN-Optimierung insbesondere) weitere wichtige Möglichkeiten, sich mit dem Thema "TM und Alltagsleben" zu befassen. Auch ist es unübersehbar, dass sowohl in der Bhagavad Gita als auch im Yogavasishta der Ausgangspunkt der aus, dass Menschen zwar hervorragend ausgebildete Krieger ware, in Wohlstand und Freiheit lebten, aber dennoch aus Übermut oder auch Unwissenheit heraus sich auf ein gefährliches Spiel einließen, bei dem sie alles zu verlieren billigend in Kauf genommen hatten. Offenbar hatten jene Heranwachsende keinerlei Ahnung gehabt von den elementarsten Vernünftigkeiten im Zusammenhang mit "Sich Entscheiden"


Ein Uni-Professor las am Ende des 1.Semesters mal aus einem Buch über berühmte Mathematiker vor; ca 50% derselben waren - gemessen an üblichen menschlichen - ich meine hier nicht "psychiatrische Maßstäbe" odgl - Maßsstäben - schlichtweg "verrückt" geworden.

In solchem Alltagssinne war Mr. Mahesh zweifelsohne "verrückt" gewesen; Er irrte in der Welt umher - zumindest im Sinne der Unschuldsvermutung - immer auf der Suche nach dem "Weg zurück ins Gangestal", im steten Bemühen den einstigen Rat des älteren Sadhu wiederzufinden und seine - von Ihm gegebene - spirituelle Aufgabe erfolgreich zu vollenden und ein "richtig guter Sadhu zu werden". öfters stellte er resignierend fest: "If you keep on bothering be until late at night, you won't have me for a long time" (= Wenn ihr mich weiter bis spät nachts belästigt, werdet ihr mich nicht lange haben); Zumindest so gesehen, sollten jene TM'ler seinen Wunsch, nach Ruhezeiten, nach Schweigen usw doch wenigstens respektieren können.

Wie könnte Er sich, sich verirrt habend, beholfen haben können? Wie hatte Er sich anscheinend beholfen? Er hielt sich so strikt als Ihm möglich war an "einigermaßen sicher Gewusstes", an jene""TM-Methodik", was Ihm von Swami Brahmanda Saraswati's Lehren noch in der Erinnerung geblieben war. Je mehr Zeit verging, umso weiter drifttete Er dann allerdings ab. Grotesk und  - für mich - unübersehbar und inakzeptabel war sein "Abdriften" geworden, als Er ziemlich "weithergeholte, ziemlich absurd klingende Erklärungsversuche ad jener kommunistischen Revolution in Äthiopien 1974 - im unmittelbaren Anschluß an einen TM-Lehrerausbildungskurs in Äthiopien mit seiner Anwesenheit - abgab, als Er feste Regeln für "TM" (..gemäß des sog. 3-Tage-Checkings", also des Initiationskurses) zugunsten des sog. "1%-Effektes" einfach über Bord zu werfen versuchte. Dabei sagte jene statistische Untersuchung betreffs des 1%-Effekts, etwas über "TM"-Ausübung aus und in der Natur der "TM-Technik"  liegt es, dass die Aussage jener "statistischen Untersuchung" per TM-Ausübung nie&nimmer gezielt überprüft werden kann können. Jene "1%-Studie" war damit völlig wertlos im Zusammenhang mit "TM-Ausübung", "TM-Verbreitung", "TM-Lehre".

Insofern haben Hundertausende TM-Ausübende positive Erfahrungen mit der "TM-Meditations-Weise" gemacht und wollen auch davon nicht lassen, weil es keinerlei Anlaß dafür gibt; andererseits kam ab ca 1975 zunehmend heftige - und teils immer absurdere und groteskere - Kritik und Ablehnung durch Kichen,Staaten, Parteien etc auf.

So erscheint es dann ziemlich tragisch-komisch, fast fühlt man sich an Don Quijote und den Kampf mit den Windmühlenflügeln erinnert und den Abenteuer jener Beiden Fantasten. Wie absurd, mit zumindest B.A.in Physik und 13 Jahren zuverlässig genug (da nicht "gefeuert worden" Privatsekretär des Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati, den selbst Pfarrer Haak als "eminente Persönlichkeit" bezeichnte, sich dann unfähig erweisend, nach Rameshwaram und wieder zurück zu gehen und als "sicheres Hilfsmittel"" gegen Abirrungen den Rat des älteren Sadhu "jenseits von Hardwar liegt die Welt der MAYA" zuverlässig zu beherzigen und zu befolgen.


Aber dazu dann in der Fortsetzung.




Adios

Anm.:

Die Überarbeitung und Fortsetzung der deutschen Fassung folgt dann noch....


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